©FitX Deutschland GmbH
Kunde
FitX
Lösungen
Licht, Flächenzuordnung, New Work, Lounge, Akustik

Markenidentität, Unternehmenskultur und funktionale Lösungen für hybrides Arbeiten: Diese drei Aspekte müssen stimmig zusammenkommen, damit ein moderner, repräsentativer und dabei hochfunktionaler Firmensitz entsteht. Auf 3.500 Quadratmetern hat pp// gemeinsam mit FitX eine Arbeitswelt konzipiert, die genau das gewährleistet. 

 

 

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Konzept

Lange war FitX einer von mehreren Mietern an der Ruhrallee 165 in Essen, als neuer Besitzer des gesamten Gebäudes war es jedoch an der Zeit, den zur Verfügung stehenden Raum neu zu denken – auch mit Blick auf moderne Arbeitsmodelle. Wie muss der Essener Hauptsitz des zweitgrößten Fitnessbetreibers in Deutschland aussehen, um Haltung, Identität und Arbeitskultur räumlich abzubilden? Diese grundlegende Frage galt es in der Konzeptionsphase zu klären.

 

In Workshops mit Mitarbeitenden und Projektverantwortlichen wurden Arbeitsweisen, Bedarfe und Nutzungsszenarien besprochen. Dabei ging es nicht nur darum, wie Arbeitsprozesse bisher gestaltet waren, sondern welche neuen Arbeitsmodelle in Zukunft auf der Bürofläche realisierbar sein sollten. Auf Basis der Workshopergebnisse definierten FitX und pp// gemeinsam unterschiedliche Raumtypen, eine übergreifende Zonenlogik und atmosphärische Anforderungen. Ziel war eine offene Arbeitswelt mit klarer Struktur, die Räume für Zusammenarbeit, Rückzug und informellen Austausch bietet. Auch ein moderner Essbereich sowie das hauseigene Mitarbeitenden-Gym waren Teil der Planung.

 

Eine zentrale Rolle spielte bei allen Überlegungen die FitX Markenidentität. Sie sollte nicht nur gestalterisch präsent sein, sondern räumlich wirksam werden. Der markante Grundriss in X-Form wurde zum verbindenden Element und prägt die innere Organisation der Fläche. Die direkte Anbindung an das Studio stellt bewusst die Nähe zum Kerngeschäft her und verankert das Headquarter im Kontext der Marke.

"Wir sind offen in den Prozess gestartet und haben den gestalterischen Weg von Anfang an gemeinsam entwickelt", erklärt Tanja Zilger, Lead Expansion und verantwortlich für Bau und Architektur bei FitX. "Die Workshops haben früh ein gemeinsames Verständnis und eine klare Linie geschaffen. Dadurch war ein kontinuierlicher, gemeinsam getragener Projektverlauf möglich."

 

 

 

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Umsetzung

pp// begleitete das Projekt als Entwurfs- und Konzeptpartner in enger Abstimmung mit den ausführenden Inhouse-Teams von FitX bis zur fertigen Umsetzung. Architektur, Corporate Design und Nutzung wurden dabei kontinuierlich gemeinsam weiterentwickelt, während Ausführungsplanung, Projekt- und Bauleitung inhouse bei FitX lagen.

 

In der Planungsphase überführte pp// die Ergebnisse aus den Workshops in ein ganzheitliches Raumkonzept. Zentrales Element sind hierbei sogenannte Home Zones, die den Teams als feste Anlaufpunkte dienen. Ergänzt werden sie durch eine Shared-Desk-Struktur sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Arbeits- und Begegnungsräume, Think Tanks, modulare Besprechungsräume und Touchdown-Areas.

 

Das Farb-, Material- und Lichtkonzept greift Elemente aus dem bestehenden FitX-Studio-CI auf und übersetzt sie in die Arbeitswelt. Gezielt eingesetzte Farben, Materialien und grafische Details schaffen Wiedererkennbarkeit, ohne den Arbeitsalltag zu überlagern. Unterschiedliche Bodenbeläge unterstützen die Zonierung der Fläche. Sportliche Anklänge wie Sprossenwände und Gewichtsscheiben sind bewusst dosiert und als Referenz zur Studiowelt lesbar.

 

Das differenzierte Sicht- und Akustikkonzept ermöglicht unterschiedliche Arbeitsmodi, die parallel stattfinden können. Teppiche, Vorhänge, Regale, Deckensegel, Pflanzen und Holzoberflächen prägen das Bild und sorgen nicht nur für Aufenthaltsqualität, sondern unterstützen das dynamische Nutzungskonzept der Fläche.

 

"Besonders wertvoll war der externe Blick bei der Grundriss- und Büroplanung", berichtet Tanja Zilger. "Die gesamte Flächenanordnung wurde von projekt\/\/partner passgenau auf unsere Arbeitsweise und Anforderungen zugeschnitten und neu gedacht – in dieser Form und Qualität wären wir alleine nicht dorthin gekommen. Genau dafür haben wir bewusst einen spezialisierten Partner gesucht, diese Expertise war für uns entscheidend."

 

 

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Lösung

Aus einer ehemals gemieteten Fläche ist ein Headquarter geworden, das unverwechselbare Markenidentität mit moderner Arbeitskultur vereint. Die klare Zonierung sorgt für Orientierung, während die offene Struktur Austausch und Zusammenarbeit unterstützt. Unterschiedliche Raumangebote ermöglichen konzentriertes Arbeiten ebenso wie Teamformate und spontane Abstimmungen.

 

Im Alltag dienen die Home Zones als feste Bezugspunkte für die Teams. Ergänzend stehen Rückzugsräume, offene Arbeitsbereiche sowie gemeinschaftlich genutzte Zonen zur Verfügung. Essbar, Teeküchen und das Mitarbeitenden-Gym werden als soziale Treffpunkte genutzt und sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags.


"Das neugestaltete Headquarter wird sehr gut angenommen", berichtet Tanja Zilger. "Besonders positiv überrascht hat uns die Essbar. Sie hat sich zu einem zentralen, lebendigen Treffpunkt entwickelt, der intensiv genutzt wird und abteilungsübergreifenden Austausch fördert. Damit ist sie zu einem echten Ort des Zusammenkommens und des Miteinanders geworden."